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Zahnpflege: Tipps und Tricks

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Moderator: Redaktion

Zahnpflege: Tipps und Tricks

Beitragvon Redaktion, am 24.08.2010 10:16

Bekanntschaft mit dem Zahnarzt schließt man heute bereits in frühem Alter: Regelmäßige Untersuchungen in Kindergarten und Grundschule garantieren, dass der Nachwuchs über die Grundaspekte der Zahnhygiene Bescheid weiß. Doch dass zu gesunden Zähnen mehr gehört, als Zähneputzen und der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt, wird leider den wenigsten klar. Zwar kann der Zahnarzt alle Probleme beseitigen, aber von gesunden Zähnen kann man dann nicht mehr die Rede sein. Was einmal weggeschliffen, ausgebohrt oder gar gezogen ist, wird nie mehr so, wie es einmal war. Aus diesem Grund sollte der Schutz der eigenen Gesundheit die allerhöchste Priorität haben.

Ernährung als Grundlage guter Gesundheit

Der menschliche Körper kann unglaubliche Leistungen vollbringen: Die einen heben 400 kg, andere bereisen ganze Kontinente zu Fuß, während ganze Völker im garstigen Klima der Arktis überleben. Doch die Widerstandskraft des Körpers hat Grenzen: Während wir auf bestimmte Reize mit Anpassung reagieren, folgt auf andere Reize nur Krankheit und Verfall. Einer der Grundpfeiler für einen widerstandsfähigen Körper ist die Ernährung: Mit der richtigen Ernährung werden die körpereigenen Reserven aufgestockt, doch isst man falsch, sägt man an dem Ast, auf dem man sitzt.

In der Ernährung von heute herrscht ein Mangel natürlicher Lebensmittel, während stattdessen ein Überfluss künstlich erzeugter Produkte konsumiert wird. Größter Übeltäter in Hinsicht auf die eigene Gesundheit ist hierbei künstlich erzeugter Zucker. Zuckerkonsum schafft in der Mundhöhle den perfekten Nährboden für die Bakterien, die mit Karies in Verbindung gebracht werden. Der menschliche Körper kann mit Zucker nicht effektiv umgehen, da es sich dabei um ein reines Kohlenhydrat handelt, welchem die ansonsten ebenfalls vorkommenden Nebenprodukte (Proteine, Fette, Mineralstoffe und Vitamine) entzogen wurden. Es kommt zu einer Übersäuerung, auf welche der Körper mit Ausschwemmung von Mineralstoffen aus Knochen und Zähnen reagiert. Dieser Versuch, den Säure-Base-Haushalt wieder auszugleichen, führt zur Schwächung von Knochen und Zähnen. In der Leber wird Zucker gespeichert, doch sobald die Kapazitäten des Organs erreicht sind, wird er in Fettsäuren umgewandelt und wieder in den Blutstrom freigegeben. Von dort gelangen sie in verschiedene Teile des Körpers und werden als Fettschicht eingelagert. Sind die maximalen Speichermengen dieser Gegenden ebenfalls erschöpft, werden die Fettsäuren außerdem an verschiedene Organe verteilt (z.B. Herz, Leber, Nieren). Dadurch werden diese Organe allmählich an ihrer Tätigkeit gehindert und der weitere körperliche Verfall noch mehr begünstigt. Paul Chek gibt in seinem Buch „How to eat move and be healthy“ unter Anderem die folgenden Krankheiten als Folgen von zu hohem Zuckerkonsum an:

  • Arteriosklerose
  • Koronare Herzkrankheit
  • ADS und ADHS
  • Gewalttendenzen
  • Verstärktes Pilzwachstum
  • Krebs
  • Osteoporose
  • Karies
  • Chronische MĂĽdigkeit
  • Nahrungsmittelallergien
  • Darmkrebs

Glaubt man verschiedenen Statistiken, verzehrt der „Durchschnittsdeutsche“ etwa 36 kg Zucker pro Jahr. 1852 waren es hingegen nur etwa 2 kg und in den prägenden Jahren unseres evolutionären Werdegangs wohl praktisch 0. Zucker ist demnach einer der Reize, auf den unser Körper mit einer Anpassung reagiert, die von keinem Standpunkt aus betrachtet wünschenswert ist. Beim Zucker stellt sich daher die Frage, ob man seine bisherigen Gewohnheiten beibehält und die kurzfristige Genugtuung, die der Zuckerkonsum bereitet, lebenslanger Gesundheit und gutem Aussehen vorzieht.

Obst, vor allem jedoch Gemüse, findet man in der durchschnittlichen Ernährung von heute leider viel zu selten. Um die eigene Gesundheit zu unterstützen und den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen, sollte man daher stets reichlich Gemüse und Obst aus der Region zu sich nehmen. Soweit möglich in der natürlichsten Form. Salate mit Oliven- oder Leinöl sind zum Beispiel ein guter Frühstücksersatz für das Müsli aus dem Supermarkt.

Gute Reinigung der Zähne

Bei richtiger Ernährung entsteht in der Mundhöhle zwar kein Nährboden für Kariesbakterien, doch nur mit guter Zahnhygiene gelingt der Schutz vor Zahnkrankheiten auf Dauer. Hierunter fällt allerdings nicht nur das regelmäßige Putzen der Zähne, sondern auch die Reinigung der Zahnzwischenräume mittels Zahnseide oder Munddusche. Die folgenden elektrischen Zahnbürsten und Mundduschen helfen bei der Zahnreinigung. Zusammen mit gesunder Ernährung ist gute Zahngesundheit garantiert.

Elektrische ZahnbĂĽrsten

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BRAUN Oral-B, Professional Care 500

BRAUN Oral-B Professional Care 6000

PHILIPS HX6730/02



BRAUN Oral-B Proffessional Care 3000+2. ZahnbĂĽrste

PHILIPS HX6932/10

BRAUN Oral-B Professional Care 9900 Triumph mit SmartGuide



Mundduschen

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PANASONIC EW1270W830

BRAUN Oral-B ProfessionalCare 6500

BRAUN Oral-B ProfessionalCare 8000



Schutz beim Sport

Ist man sportlich aktiv, sollte, abhängig von der ausgeübten Sportart, auch das Tragen eines Zahnschutzes in Betracht gezogen werden. Wie Stiftung Warentest feststellte, bietet ein individuell angefertigter Schutz mit Abstand den besten Schutz. Sogenannte „boil and bite“-Versionen sind zwar kostengünstiger und bieten ebenfalls den Vorteil, dass die Atmung und das Sprechen nicht behindert werden, nutzen sich aber wesentlich schneller ab. Experten schreiben dem individuell angefertigtem Zahnschutz im Vergleich zu „boil and bite“-Versionen eine 10x höhere Lebensdauer zu. Angefertigt wird er von einem Zahnarzt oder in einem Dentallabor.

WeiterfĂĽhrende Literatur

Wer noch mehr Wissen zum Thema Zahngesundheit oder gesunde Ernährung sucht, der findet hier eine Literaturauswahl:


Fazit

Der Weg zu gesunden Zähnen ist einfach gefunden, aber nicht leicht beschritten. Während in der Ernährung ein Verzicht auf Zucker ein wichtiger Schritt zu besser Zahngesundheit ist, muss die Zahnhygiene ebenfalls stimmen. Wer seine Zähne bereits durch gute Ernährung und regelmäßige Zahnhygiene schützt, sollte außerdem über einen Zahnschutz nachdenken, um das Verletzungsrisiko beim Sport zu vermindern.

[mk]

Quellen

Schottenland.de - Redaktions-Team - [diverse Autoren]
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Re: Zahnpflege: Tipps und Tricks

Beitragvon Spurenleser, am 25.08.2010 12:19

Inzwischen war ich mal beim Dentallabor Lexman nachfragen und man hat mir diese InformationsbroschĂĽre gegeben.

psfly2D_internet.pdf
Playsafe Mundschutz
(942.33 KiB) 86-mal heruntergeladen


Ich solle mich fĂĽr die Anfertigung an einen Zahnarzt wenden, da ich ja sonst die Kosten komplett selber tragen mĂĽsse. Also bin ich zu einem Zahnarzt um die Ecke und habe mit denen geredet. Dort sagte man mir, dass ich bei meiner Versicherung nachfragen sollte, ob die Leistung ĂĽbernommen wird, oder nicht. Gesagt getan. Bin bei der AXA privat versichert und wurde an der Hotline schnell durchgestellt. Die nette Dame am anderen Ende wusste erstmal von gar nichts und musste daher nachfragen. Als sie mich dann zurĂĽck gerufen hat stand fest: Die Leistung wird von der AXA nicht ĂĽbernommen. Dachte ich mir ja von Anfang an, aber der Zahnarzt hat mir doch etwas Hoffnung gemacht.

PSUnfall.jpg

  • Mehr als 5 Millionen Zähne werden jährlich in den USA bei Sportaktivitäten ausgeschlagen (National Youth Sports Foundation)
  • FĂĽr American Football besteht Mundschutz-Pflicht, nur 0,07% aller Verletzungen kommen hier im Mundbereich vor
  • FĂĽr Basketball besteht keine Mundschutz-Pflicht, 34% aller Verletzungen betreffen hier Zähne und den Mundbereich
  • Mehr als 200 000 Verletzungen im Mundbereich werden jährlich durch das Tragen von Mundschutz verhindert (American Dental Association)

Der (volks)wirtschaftliche Aspekt:
Die Versorgungskosten eines einzigen ausgeschlagenen Zahnes sind mehr als 20 mal höher als die vorbeugenden Kosten für einen individuell gefertigten professionellen Mundschutz.

Quelle: zahntechnik-stupan.ch

Ich finde es lustig, dass die Kasse zwar zahnärztliche Behandlung zu 100 % übernimmt (also die Kosten, die in Folge einer Verletzung auftreten würden), aber die 150 € für die Prävention nicht zahlen möchte. Verrückte Welt. Lustig war im Anschluss noch das Gespräch mit dem Besitzer des Dönerladens nebenan. Er sagte, dass in Deutschland zahnärztliche Behandlungen viel zu teuer seien und er daher immer alles in der Türkei machen lasse. Aber wegen dem Zahnschutz jetzt in die Türkei fliegen? Vielleicht dabei gleich noch Urlaub machen? :lol:

Noch mehr Informationen gibt es hier: Sportmundschutz.ch
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