Ernährung als Grundlage guter Gesundheit
Der menschliche Körper kann unglaubliche Leistungen vollbringen: Die einen heben 400 kg, andere bereisen ganze Kontinente zu Fuß, während ganze Völker im garstigen Klima der Arktis überleben. Doch die Widerstandskraft des Körpers hat Grenzen: Während wir auf bestimmte Reize mit Anpassung reagieren, folgt auf andere Reize nur Krankheit und Verfall. Einer der Grundpfeiler für einen widerstandsfähigen Körper ist die Ernährung: Mit der richtigen Ernährung werden die körpereigenen Reserven aufgestockt, doch isst man falsch, sägt man an dem Ast, auf dem man sitzt.
In der Ernährung von heute herrscht ein Mangel natürlicher Lebensmittel, während stattdessen ein Überfluss künstlich erzeugter Produkte konsumiert wird. Größter Übeltäter in Hinsicht auf die eigene Gesundheit ist hierbei künstlich erzeugter Zucker. Zuckerkonsum schafft in der Mundhöhle den perfekten Nährboden für die Bakterien, die mit Karies in Verbindung gebracht werden. Der menschliche Körper kann mit Zucker nicht effektiv umgehen, da es sich dabei um ein reines Kohlenhydrat handelt, welchem die ansonsten ebenfalls vorkommenden Nebenprodukte (Proteine, Fette, Mineralstoffe und Vitamine) entzogen wurden. Es kommt zu einer Übersäuerung, auf welche der Körper mit Ausschwemmung von Mineralstoffen aus Knochen und Zähnen reagiert. Dieser Versuch, den Säure-Base-Haushalt wieder auszugleichen, führt zur Schwächung von Knochen und Zähnen. In der Leber wird Zucker gespeichert, doch sobald die Kapazitäten des Organs erreicht sind, wird er in Fettsäuren umgewandelt und wieder in den Blutstrom freigegeben. Von dort gelangen sie in verschiedene Teile des Körpers und werden als Fettschicht eingelagert. Sind die maximalen Speichermengen dieser Gegenden ebenfalls erschöpft, werden die Fettsäuren außerdem an verschiedene Organe verteilt (z.B. Herz, Leber, Nieren). Dadurch werden diese Organe allmählich an ihrer Tätigkeit gehindert und der weitere körperliche Verfall noch mehr begünstigt. Paul Chek gibt in seinem Buch „How to eat move and be healthy“ unter Anderem die folgenden Krankheiten als Folgen von zu hohem Zuckerkonsum an:
- Arteriosklerose
- Koronare Herzkrankheit
- ADS und ADHS
- Gewalttendenzen
- Verstärktes Pilzwachstum
- Krebs
- Osteoporose
- Karies
- Chronische MĂĽdigkeit
- Nahrungsmittelallergien
- Darmkrebs
Glaubt man verschiedenen Statistiken, verzehrt der „Durchschnittsdeutsche“ etwa 36 kg Zucker pro Jahr. 1852 waren es hingegen nur etwa 2 kg und in den prägenden Jahren unseres evolutionären Werdegangs wohl praktisch 0. Zucker ist demnach einer der Reize, auf den unser Körper mit einer Anpassung reagiert, die von keinem Standpunkt aus betrachtet wünschenswert ist. Beim Zucker stellt sich daher die Frage, ob man seine bisherigen Gewohnheiten beibehält und die kurzfristige Genugtuung, die der Zuckerkonsum bereitet, lebenslanger Gesundheit und gutem Aussehen vorzieht.
Obst, vor allem jedoch Gemüse, findet man in der durchschnittlichen Ernährung von heute leider viel zu selten. Um die eigene Gesundheit zu unterstützen und den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen, sollte man daher stets reichlich Gemüse und Obst aus der Region zu sich nehmen. Soweit möglich in der natürlichsten Form. Salate mit Oliven- oder Leinöl sind zum Beispiel ein guter Frühstücksersatz für das Müsli aus dem Supermarkt.
Gute Reinigung der Zähne
Bei richtiger Ernährung entsteht in der Mundhöhle zwar kein Nährboden für Kariesbakterien, doch nur mit guter Zahnhygiene gelingt der Schutz vor Zahnkrankheiten auf Dauer. Hierunter fällt allerdings nicht nur das regelmäßige Putzen der Zähne, sondern auch die Reinigung der Zahnzwischenräume mittels Zahnseide oder Munddusche. Die folgenden elektrischen Zahnbürsten und Mundduschen helfen bei der Zahnreinigung. Zusammen mit gesunder Ernährung ist gute Zahngesundheit garantiert.
Elektrische ZahnbĂĽrsten
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BRAUN Oral-B, Professional Care 500![]() | BRAUN Oral-B Professional Care 6000![]() | PHILIPS HX6730/02![]() |
BRAUN Oral-B Proffessional Care 3000+2. ZahnbĂĽrste![]() | PHILIPS HX6932/10![]() | BRAUN Oral-B Professional Care 9900 Triumph mit SmartGuide![]() |
Mundduschen
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PANASONIC EW1270W830![]() | BRAUN Oral-B ProfessionalCare 6500![]() | BRAUN Oral-B ProfessionalCare 8000![]() |
Schutz beim Sport
Ist man sportlich aktiv, sollte, abhängig von der ausgeübten Sportart, auch das Tragen eines Zahnschutzes in Betracht gezogen werden. Wie Stiftung Warentest feststellte, bietet ein individuell angefertigter Schutz mit Abstand den besten Schutz. Sogenannte „boil and bite“-Versionen sind zwar kostengünstiger und bieten ebenfalls den Vorteil, dass die Atmung und das Sprechen nicht behindert werden, nutzen sich aber wesentlich schneller ab. Experten schreiben dem individuell angefertigtem Zahnschutz im Vergleich zu „boil and bite“-Versionen eine 10x höhere Lebensdauer zu. Angefertigt wird er von einem Zahnarzt oder in einem Dentallabor.
WeiterfĂĽhrende Literatur
Wer noch mehr Wissen zum Thema Zahngesundheit oder gesunde Ernährung sucht, der findet hier eine Literaturauswahl:
- "Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Dr. Max Otto Bruker
- "Zucker, Zucker...: Krank durch Fabrikzucker. Von süßen Gewohnheiten, dunklen Machenschaften und bösen Folgen für unsere Gesundheit" von Dr. Max Otto Bruker
- "Das Darm-Heilungsbuch: Gesundheit durch Kolon-Sanierung" von Robert Gray
- "How to Eat, Move, and Be Healthy!: Your Personalized 4-Step Guide to Looking and Feeling Great from the Inside Out" von Paul Chek
- "The Paleo Solution: The Original Human Diet" von Robb Wolf
Fazit
Der Weg zu gesunden Zähnen ist einfach gefunden, aber nicht leicht beschritten. Während in der Ernährung ein Verzicht auf Zucker ein wichtiger Schritt zu besser Zahngesundheit ist, muss die Zahnhygiene ebenfalls stimmen. Wer seine Zähne bereits durch gute Ernährung und regelmäßige Zahnhygiene schützt, sollte außerdem über einen Zahnschutz nachdenken, um das Verletzungsrisiko beim Sport zu vermindern.
[mk]
Quellen
- Chek, Paul. How to eat move and be healthy.
Stiftung Warentest Ausgabe 06/2003
Dentallabor Lexman









