Die Grundlage einer jeden Kaufentscheidung ist die Frage nach dem Verwendungszweck des Gerätes. Möchtet Ihr Euer Notebook nur zum Durchforsten des Internets und zum E-Mails schreiben verwenden, oder möchtet Ihr zum Beispiel High Definition Filme damit abspielen können. Andere Anwendungsgebiete wären Bild- und Videobearbeitung und sogar PC-Spiele können inzwischen gut auf Notebooks gespielt werden.
Netbooks – Die Minimalisten
Der Netbook-Wahn ist inzwischen abgeklungen und viele Käufer entscheiden sich wieder lieber für ein Einsteiger-Notebook. Die Gründe sind einfach: Durch ihre geringe Rechenleistung und die magere Ausstattung eignen sie sich wirklich nur für anspruchslose Tätigkeiten. Der kleine Bildschirm lässt umfangreichere Bürotätigkeiten unangenehm werden und trägt zusammen mit der geringen Größe des Gerätes dazu bei, dass eine Bedienung über einen längeren Zeitraum eher keine große Freude bereitet. Wofür also ein Netbook kaufen?
Der Hauptvorteil von Netbooks ist und bleibt die sehr hohe Mobilität. Mit Akkulaufzeiten von bis zu 10 Stunden kann kein Notebook einem Netbook das Wasser reichen. Wer daher viel unterwegs ist und auch dort nicht auf einen digitalen Begleiter verzichten kann, für den käme ein Netbook in Frage. Allerdings auch nur, wenn sich die durchgeführten Tätigkeiten auf einfache Bürotätigkeiten beschränken. Netbooks bieten nämlich einfach nicht genug Rechenleistung für anspruchsvollere Anwendungen und wer unterwegs mehr Rechenleistung möchte, der sollte eher zu einem Subnotebook greifen.
Netbooks:
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TOSHIBA AC100-10V ![]() | ASUS Eee PC R101X-Blk010s ![]() | SAMSUNG N150-Emilia Plus rot ![]() |
SAMSUNG NC10-Ecko Plus ![]() | TOSHIBA NB550D-10H ![]() | ACER Iconia Tab W500 ![]() |
Subnotebooks:
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LENOVO IdeaPad U160 ![]() | ACER TravelMate 8172-33U4G32N TimelineX ![]() | LENOVO ThinkPad X100e 3508 ![]() |
ACER TravelMate 8172-33U4G32N TimelineX ![]() | FUJITSU LIFEBOOK T730 Multi Touchscreen ![]() | APPLE 11 Zoll 64 GB MacBook Air ![]() |
Grundlegendes: Anschlüsse, Design und Ergonomie
So manche Kaufentscheidung wird maßgeblich durch das Aussehen des Gerätes beeinflusst und auch wenn ein ästhetisches Äußeres gleich zu noch mehr Arbeitsspaß führt, darf man sich davon nicht täuschen lassen. Das Gehäuse ist schließlich nur die Hülle, die die ganzen wertvollen Eigenschaften des Notebooks umschließt. Wer höchsten Wert auf tolle Optik legt, der wird bei MacBooks vermutlich ebenso fündig, wie bei den PC-Vertretern.
Das Äußere gibt direkt Auskunft über die Konnektivität des Notebooks: Wie viele USB-Anschlüsse sind vorhanden, welche optischen Ausgänge stehen zur Verfügung und welche anderen Ausgänge werden noch geboten? Braucht man zum Beispiel einen seriellen Anschluss oder möchte später Bild und Ton über HDMI ausgeben, sollten diese Anschlüsse natürlich auch vorhanden sein. Der serielle Anschluss kann zwar über andere Wege nachgerüstet werden, doch dies ist teilweise mit zusätzlichen Kosten verbunden.
Beim Thema Konnektivität darf auch Bluetooth nicht unerwähnt bleiben. Möchte man später Bluetooth-Geräte, wie zum Beispiel Mäuse, Tastaturen oder Headsets, einsetzen, dann ist ein integrierter Bluetooth-Controller von Nutzen. Drahtlosverbindungen sind bei Laptops über W-LAN inzwischen bereits zum Standard geworden und in Großstädten wird man teilweise von beängstigend vielen Netzen begrüßt, doch welche Netze man mit seiner W-LAN-Karte findet, hängt von den unterstützten Standards ab. Im Grunde beschränkt sich hier die Untersuchung jedoch darauf, ob das Notebook 801.11n-fähig ist, da 801.11a/b/g längst Standard sind und nur die n-Variante die Ausnahme darstellt. Mit 801.11n ist in bestimmten Netzwerken eine höhere Geschwindigkeit möglich.
Zu guter Letzt sollte man in Hinsicht auf das Gehäuse noch die Ergonomie mit beurteilen. Wie leicht geht das Schreiben von der Hand? Kann man alle Anschlüsse problemlos nutzen, ohne Verrenkungen durchführen zu müssen oder blockieren sich einige Anschlüsse eventuell? Ob sich das Gerät dann im eigenen Gebrauch so verhält wie angepriesen, lässt sich im Vorfeld meist schwer sagen. Neue Designs, wie zum Beispiel das des Dell Adamo, könnten sich aber später als problematisch entpuppen. Daher sollte man sich einen Test nicht ausreden lassen. Eine sehr nützliche Funktion ist die Tastaturbeleuchtung, die einige Notebooks bieten. Somit finden die Finger auch nachts den Weg auf die richtigen Tasten.
Fast obligatorisch sind inzwischen eine integrierte Webcam und ein integriertes Mikrofon. Somit ist man für alle Eventualitäten ausgestattet und selbst wenn man nicht damit rechnet, Videokonferenzen durchführen zu müssen, die Umstände ändern sich in der heutigen Zeit schnell.
CPU, RAM, Grafikkarte: Das Fundament der Leistungsfähigkeit
Diese drei Komponenten bestimmen maßgeblich die Leistungsfähigkeit des Rechners und während man im vielen Fällen auf eine leistungsfähige Grafikkarte verzichten kann, ist es ratsam, beim Arbeitsspeicher zumindest 2 GB zu kaufen. Möchte man Bild- oder Videobearbeitung durchführen, dann sind 4 GB RAM sinnvoll. Inzwischen kann man auch bei Notebooks auf DDR3-RAM setzen, was sich aufgrund des niedrigeren Stromverbrauches positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. In Hinsicht auf Prozessorleistung sind heute schon die langsamsten Dual-Cores schnell genug für ein einen angenehmen Windows-Betrieb (abgesehen Sparversionen wie dem Intel Atom). Möchte man seinen Rechner also nur für Bürotätigkeiten nutzen, dann genügt ein günstiger Prozessor, für ambitioniertere Nutzer gibt es jedoch zahlreiche leistungsfähigere Prozessoren und inzwischen sogar Quad-Cores. An diesem Punkt muss nur bedacht werden, dass ein leistungsfähigerer Prozessor auch höheren Strombedarf hat und damit die Akkulaufzeit sinkt.
Möchte man mit seinem Notebook auch moderne PC-Spiele spielen, kommt man um eine dedizierte Grafikkarte nicht umhin. Dies bedeutet dann nicht nur eine Mehrinvestition, sondern auch nochmals verkürzte Akkulaufzeit. Für einfache Büroanwendungen ist eine dedizierte Grafikkarte nicht notwendig und es genügt eine integrierte Lösung. Möchte man seinen Laptop zum Abspielen von High Definition Inhalten benutzen, wäre eine Hardware Decodierung seitens der Grafikkarte von Vorteil, aber bei ausreichend leistungsstarkem Prozessor nicht notwendig.
Festplatte und optisches Laufwerk
Beim Kauf der Festplatte hat man beim Notebook die Wahl zwischen Kapazitäten, die von 80 GB bis zu 1000 GB reichen, wobei die Aufpreise für die größten Festplatten die Investition nicht wirklich rechtfertigen. In der Praxis erweist es sich sogar meist als günstiger, wenn man die billige Festplatte für den Laptop kauft und separat bei einem günstigen Händler eine 2,5 Zoll Festplatte und ein kleines externes Festplattengehäuse erwirbt.
Legt man Wert auf besonders geringen Stromverbrauch oder geringe Lautstärke, kommt eine Solid-State-Festplatte für den Laptop in Frage. Hier erhält man jedoch vergleichsweise wenig Speicherplatz zu einem erhöhten Preis. Möchte man trotzdem mobil über große Speichermengen verfügen, empfiehlt sich auch hier die Kombination mit einer kleinen externen Festplatte. Ein Vorteil von SSDs ist ihre hohe Stoßsicherheit. Dies ist bei Notebooks natürlich wesentlich wichtiger als bei Desktoprechnern, wobei auch die nicht vorhandene Geräuschentwicklung sehr angenehm ist.
Beim optischen Laufwerk kann man heute schon für Laptops Blu-ray-Laufwerke erwerben. Derartige Laufwerke kommen jedoch nüchtern betrachtet nur für Nutzer in Frage, die diese Funktionalität auch wirklich nutzen werden. Besitzt man keine Blu-rays und möchte den Laptop auch in Zukunft nicht zum Abspielen von Blu-rays nutzen, dann ist ein Blu-ray-Laufwerk eine ernste Fehlinvestition. Ein einfacher DVD-Brenner genügt in diesem Fall vollkommen. Natürlich muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass optische Laufwerke immer mehr an Wichtigkeit verlieren und was für manche Nutzer eine sinnvolle Funktion darstellt, ist für andere nur mit zusätzlichem Platzverbrauch verbunden. Besonders schlanke Notebooks wie das MacBook Air kommen aus diesem Grunde ohne optisches Laufwerk aus. Man kann einen Brenner schließlich auch leicht über USB anschließen.
Neben der Festplatte und dem optischen Laufwerk bieten viele Notebooks heute auch integrierte Kartenlesegeräte. Damit kann man eine Auswahl von Speicherkarten (wie zum Beispiel SD, Memory Stick, CF oder xD) lesen. Hat man eine Digitalkamera, kann so ein Kartenleser die Suche nach dem Verbindungskabel ersparen. Außerdem kann man die Speicherkaten auch zum Sichern von sensiblen Daten nutzen, die man immer dabei haben möchte.
Große 2,5''-Festplatten
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500GB WESTERN DIGITAL Scorpio Blue ![]() | 640GB SAMSUNG Spinpoint M7E ![]() | 750GB TOSHIBA MK7559GSXP![]() |
1TB TOSHIBA MKxx59GSM Series ![]() | 1TB SAMSUNG SpinPoint MT2 ![]() | 1TB WESTERN DIGITAL Scorpio Blue ![]() |
Externe Gehäuse - Eine Auswahl
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REVOLTEC File Protector ![]() | RAIDSONIC Icy Box IB-223StU3+B USB 3.0 HDD Gehäuse![]() | LC-POWER EH-25BD CyberMate![]() |
LOGILINK UA0084 Aluline USB 3.0 HDD Gehäuse![]() | RAIDSONIC ICY BOX IB-250StU3-BH USB 3.0 HDD Gehäuse![]() | REVOLTEC Alu Guard 2.5 ![]() |
Das Display: Fenster zur virtuellen Welt
Neben Prozessor und Grafikkarte, ist auch das Display sehr stromhungrig. Je größer das Display, desto kürzer die Akkulaufzeit. Wer jedoch Wert auf gute Nutzbarkeit legt, kommt um ein großes Display nicht umhin. Hierbei gibt es schon für 15-Zoll-Notebooks Full-HD-Displays (1920 x 1200 Pixel), wobei in diesem Fall die Pixeldichte sehr hoch ist und Leute mit schwacher Sehkraft sollten eher zu geringeren Auflösungen greifen. Möchte man das Notebook im Freien oder bei hoher Umgebungshelligkeit nutzen, dann empfiehlt sich ein mattes Panel. Hierbei kommen jedoch die Farben nicht so zur Geltung, wie es bei einem spiegelnden Panel der Fall wäre. Eine hohe Helligkeit ist bei beiden Panel-Typen wünschenswert, da man nur so auch bei schlechten Lichtverhältnissen (also viel Umgebungslicht) etwas erkennen kann.
Nützliches Zubehör
Nutzt man sein Notebook oft an einem Ort, dann ist eine Dockingstation sehr von Vorteil. Damit entfällt das lästige Einstecken von Kabeln. Leider sind solche Dockingstations nur bei wenigen Notebooks verfügbar und kosten auch noch einmal einige hundert Euro. Ähnlich verhält es sich mit Zusatzakkus oder Akkus mit höherer Kapazität. Hiermit kann man sein Notebook dann zwar wesentlich länger betreiben, dafür kosten Originalakkus aber im schlimmsten Fall ebenfalls bis zu 200 €. Außerdem muss bedacht werden, dass ein größerer Akku auch mehr Gewicht bedeutet. Wer also Wert auf Mobilität legt, sollte diese besser nicht über einen Akku erzielen wollen, sondern über ein sparsames Gerät.
Akkulaufzeit und Akkulebensdauer
Hier noch einmal die größten Stromkonsumenten im Überblick:
- Großes Display
- Prozessor
- Dedizierte Grafikkarte
- Festplatte
Übrigens benötigt auch jedes angesteckte USB-Gerät Strom. Betreibt man also zum Beispiel zwei 2,5‘‘-Festplatten am USB-Anschluss, dann wird der Akku wesentlich schneller alle. Um die Akkulaufzeit zu verlängern kann man also unterwegs auf externe Peripherie verzichten und gleichzeitig die Helligkeit des Displays anpassen. Außerdem sollte man die Energieeinstellungen von Windows anpassen. Die passenden Einstellungen findet Ihr in der System Steuerung unter „Energieoptionen“.
Einsteiger-Notebooks
Einsteiger-Notebooks bieten einen geringen Funktionsumfang, können dafür jedoch mit einem günstigen Preis aufwarten. Im Gegensatz zu den Netbooks erhält man bei diesen Einsteigermodellen jedoch bereits ein optisches Laufwerk und mehr Rechenleistung. Somit können auch anspruchsvollere Aufgaben durchgeführt werden.
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HP 625 non-glare ![]() | SAMSUNG RV511 A02 ![]() | FUJITSU LIFEBOOK A530 ![]() |
ASUS X72DR-TY012V ![]() | LENOVO IdeaPad Z560 ![]() | ASUS N71Ja-TY013V ![]() |
Multimedia-Notebooks
Hier haben wir für Euch Notebooks mit großem Display und Blu-ray-Laufwerk zusammengestellt. Diese Geräte eignen sich daher zum Abspielen von Filmen, aber auch zum Bearbeiten von Bildern oder Videos.
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SONY VAIO F Series VPCF12F4E/H.AE1![]() | ACER Aspire 8950G-2634G75Bnss ![]() | MSI GT680R-i768BLW7P ![]() |
ASUS G73SW-TZ083V![]() | ACER Aspire Ethos 8943G-7748G1.5TWnss ![]() | MSI GT680R-i71651BLW7U ![]() |
High End Notebooks
Ihr wollt ein Notebook, das dem Großteil der Desktop-Rechner das Wasser reichen kann? Dann findet Ihr hier eine Auswahl an Produktvorschlägen. Wer mit seinem Laptop zocken will, ist hier auch an der richtigen Stelle angelangt. Diese Bündelung an mobiler Rechenkraft fordert jedoch einen gewissen Tribut aus der Geldbörse.
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ASUS G73SW-TZ083V![]() | ACER Aspire 8950G-26316G1.5TWNss Ethos ![]() | MSI GT680R-i71651BLW7U ![]() |
HP EliteBook 8740w Mobile Workstation ![]() |
Fazit
Notebooks gibt es inzwischen in allen Größen für alle möglichen Anwendungsgebiete. Wer keine Lust hat, Platz in seinem Arbeitszimmer für einen stationären Rechner zu opfern, der kann heute getrost zu einem Notebook greifen, ohne dabei mit Performance-Einbußen leben zu müssen. Leider zahlt man für gleiche Leistung bei Notebooks immer noch einen teilweise gehörigen Aufpreis und während man für 1500 € zwar bereits ein sehr leistungsfähiges Modell erhält, könnte man mit derselben Investition im Desktop-Bereich noch wesentlich mehr Rechenkraft erkaufen.
[mk]






































