Also ran ans Werk, dass DVD-Laufwerk auf, und installiert das schöne neue Spiel!
Aber nun zu unseren ersten Eindrücken des Spiels...
Der Einstieg ist schnell und stimmig. Zuerst bekommt der Spieler eine Rückblende auf den Pazifikkrieg zwischen den Japanern und den Amerikanern im Jahre 1944, wo der Spieler den Auftrag hat, gemeinsam mit einigen Kameraden in einer schneller Kommandooperation einen japanischen Wissenschaftler von einer japanisch besetzten Insel zu retten... Diesen Teil haben wir kurz angespielt.
Im großen und ganzen spielt sich das Spiel ähnlich wie vergangene Titel des gleichen Genres. Erwähnt sei hier Medal of Honor: Pacific Assault oder auch die jüngeren Titel aus der Call of Duty Reihe. Einige Level oder auch Levelaufbauten werden den Fans von Battlefield Special Forces sicherlich bekannt vorkommen. Die Animationen und Zwischensequenzen sind von recht guter Qualität obwohl das Motion-Capturing nicht unbedingt State of the Art zu sein scheint. De facto ist auch Bad Company 2 technisch gesehen keine absolute Neuheit. Die Grafik ist schick und kann bei der Charakterdarstellung durchaus punkten. Das Spiel spielt sich zügig, die KI steht nicht allzu oft sinnlos in der Gegend umher und versucht tatsächlich sinnvoll zu agieren, was natürlich nicht verhindert, dass diese das eine oder andere mal auch in die eigene Schußbahn gerät. Der Plot (Story) wenn auch frei erfunden, wird recht plausibel und gut erzählt, wodurch tatsächlich eine gewisse Atmosphäre beim Spieler entsteht. Das recht starke Scripting ist aus vielen anderen Shootern bekannt, funktioniert aber recht ordentlich. Die Möglichkeit (endlich) die Umgebung im Spiel durch Waffeneinsatz „zu verändern“ war längst überfällig und kann möglicherweise auch zum taktischen Vorteil gereichen, wenn man clever agiert. Für Fans oder besser gesagt für Hardcore-Zocker von First-Person-Shootern wird BC2 eher leichte Kost sein und sie dürften eher Spaß am Multiplayer-Teil des Spiels haben. Da wir nur die erste historische Mission der Single Player Kampagne spielten, können wir natürlich wenig über die Gesamtzeit dieser aussagen, nehmen aber an, dass sie sich im Rahmen von 7-10 Stunden bewegt.
Fazit
Ein potentes „Gaming-Rig“ voraus gesetzt, kann in der Singleplayer-Kampagne durchaus Spaß und Stimmung aufkommen.
Hier 2 kurze Systemspezifikationen der Systeme die wir für den Test nutzten:
| Prozessor:--------------------- | AMD Athlon X2 BE-2450 - 2-Kern |
| Mainboard: | Gigabyte GA-MA78GM-S2H |
| Arbeitsspeicher: | 2GB MDT DDR2-800 CL5 |
| Grafikkarte: | Sapphire Radeon HD 3650 512MB GDDR3 |
| System: | Windows XP64 |
| Auflösung: | 1280x960 |
| Grafikqualität: | Mittel |
Auf diesem System konnten wir das Spiel zwar starten aber kurz nachdem die Kampagne begann, stürzte die Grafikengine ab und ließ sich nur durch den obligatorischen „TaskKill“ beenden. Wir hoffen, dass DICE mit einem folgneden Patch dieses anfängliche Problem löst, da wir der Meinung sind, dass diese Maschine zum spielen eigentlich hätte ausreichen müssen.
| Prozessor:--------------------- | AMD Phenom X4 9950 - 4-Kern |
| Mainboard: | Msi DKA790GX |
| Arbeitsspeicher: | 8GB OCZ Dual Channel Gold DDR2 1066 |
| Grafikkarte: | HIS Radeon HD4850 IceQ 4 512MB |
| System: | Windows 7 Pro 64 |
| Auflösung: | 1600x1200 |
| Grafikqualität: | Hoch |
Wir haben zu diesem Kurztest ein kleines Video gemacht, in dem Ihr die Prozessor- und Speicherauslastung, sowie die erreichten Bildraten des funktionierenden Systems sehen könnt.
Unser Pixelizer hatte mit der Anforderung der Grafik wirklich gut zu tun, wie wir an den immer wieder einbrechenden Frameraten gut erkennen konnten. Bei den oben genannten Einstellungen blieb aber die Framerate im Schnitt bei guten 35 bis 50 Bildern pro Sekunde, was absolut im spielbaren Bereich liegt...
| ------------------------------------------------------------------- | Youtube: Battlefield: Bad Company 2 - Performance-Test Preislink: Preis für Battlefield - Bad Company 2: ![]() |
Die Schotten wünschen euch viel Spaß mit Bad Company 2
[snafu]

