Wenn man auf IMDB die Neuveröffentlichungen verfolgt, kann man über so manche Streifen nur müde schmunzeln. Es stellt sich einerseits die Frage, warum für die Produktion überhaupt Geld ausgegeben wurde und andererseits muss man sich auch wundern, dass derartige Filme tatsächlich Zuschauer finden. Man muss sich das Gemüt ja aber nicht unnötig beschweren, sondern kann diese mentalen Tiefschläge einfach ignorieren, schließlich gibt es ja auch noch den einen oder anderen guten Film. Diesen wenigen guten Filmen widmen wir diesem Artikel.
High Definition: WissenswertesIst das Gebiet High Definition für euch noch Neuland, kann man hier man nur anmerken, dass sich mit High Definition am Aufbau des heimischen Kinos wenig geändert hat. Wenn ihr noch einen Blu-ray Player braucht, findet ihr hier vielleicht etwas passendes:
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High Definition – Die Einsteigerhilfe.
O-Ton vs. Deutsche TonspurIn zahlreichen europäischen Ländern ist es in Kinos bereits Standard, dass Filme nicht übersetzt werden, sondern man sie stattdessen nur mit Untertiteln ausstattet. Das schult nicht nur nachhaltig das Hörverstehen in der fremden Sprache, sondern trägt auch sehr zur Authentizität des Filmes bei. Die Stimme eines Schauspielers gehört schließlich ebenso zu der dargestellten Rolle, wie das Gesicht und bei Sprachsynchronisation geht daher ein Teil der Leistung des Schauspielers verloren. Es sind nicht mehr wirklich 100 % von George Clooney, Bruce Willis oder Jim Carrey, die man zu „sehen“ bekommt.
Tatsächlich ist es so, dass das passive Vokabular (die Wörter, die man zwar versteht wenn man sie hört, aber nicht aktiv in der eigenen Rede einsetzen kann) sehr schnell wächst und man sich schon binnen kurzer Zeit an den O-Ton gewöhnt hat. Ist dieser Punkt einmal überschritten, gibt es allerdings kein Zurück mehr und die deutschen Stimmsynchronisationen werden zum lächerlichen Relikt der Vergangenheit.
Komödie / FamilienfilmVon den archetypischen Familienfilmen à la Disney-Kinderfilme ist heute nicht mehr viel übrig. Das Genre wurde schon vor langem durch animierte Trickfilme abgelöst und minutenlange Gesangseinlagen sind in diesen zum Glück eine Seltenheit. Wie schon „Findet Nemo“, sind die von uns hier empfohlenen Filme nüchtern betrachtet aber ebenfalls nicht wirklich für Kinder unter 12 Jahre geeignet (vielleicht mit der Ausnahme von „Marley & Ich“), da doch zahlreiche angsteinflößende oder (für Kinder) unverständliche Abschnitte vorhanden sind.
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| Oben
Herzergreifend, lustig und außergewöhnlich, so könnte man „Up“ am ehesten bezeichnen. Carl Fredricksen (78) begibt sich auf die Jagd nach seinen Kindheitsträumen, nachdem er sie im Kompromiss mit der unnachgiebigen Realität stets aufschieben musste. Schützenhilfe erhält er von einem unerwartet mitreisendem 8-Jährigen, der ausnahmsweise keine kreischende Nervensäge ist. Zusammen sehen sich die beiden verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt und das Ganze wurde in typischer Pixar-Manier zu Zelluloid gebracht.
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| Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
In diesem Animationsfilm geht alles etwas schräg zu. Flint Lockwood, erfolgsloser „Wissenschaftler“ mit Erfindungszwang, gelingt nach mehreren amüsanten Fehlschlägen doch endlich der Durchbruch, aber mit unerwarteten Nebeneffekten. Man begleitet Flint bei seiner Entwicklung vom ausgelachten Außenseiter zum Held der Stadt und kann dabei so manches Mal tief in den Abgrund der karikierten menschlichen Psyche blicken. Aufgeheitert wird der Film nicht nur durch den schrägen Erfinder, sondern auch durch die anderen Charaktere. Insbesondere Earl, der von Mr. T gesprochene Polizist, sorgt bei A-Team-Kennern für so manchen Schmunzler.
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| Marley & Ich
Um zu testen, ob sie bereit für das Familienleben mit Kindern sind, schaffen sich die Grogans den Hund Marley an und trotz leichter Startschwierigkeiten wachsen Tier- und Menschenherz mit der Zeit eng zusammen. Der Zuschauer begleitet die Familie durch alle Höhen und Tiefen des Zusammenlebens mit Marley.
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| Nachts im Museum 2
Wenn man den ersten Teil kennt, erwartet einen beim zweiten Teil von „Night at the Museum“ nichts Neues. Zwar ist das Konzept des Filmes nun nicht mehr innovativ, aber gutes Pop Corn Kino liefert der Film allemal.
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| Fanboys
In Fanboys dreht sich alles um 4 Star Wars Fans, die sich einen Traum erfüllen wollen: Episode 1 vor allen anderen sehen. Dazu reist der wilde Trupp quer durch die Staaten, um in der Skywalker-Ranch nach dem Film zu suchen. Die Reise wird natürlich durch verschiedene "galaktische" Begebenheit erheitert und so eignet sich der Film am ehesten für Kenner der Star Wars Saga.
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KomödieSo mancher mag zwar sagen, dass bei Jim Carrey die Luft raus ist, aber auf unserer Liste steht sein Film „Yes Man“ auf erster Stelle. Bei Komödien hat sich 2009 wenig geändert und auch wenn die hier vorgestellten Titel Klassikern wie Office Space nicht das Wasser reichen können, so bieten sie dennoch einen unterhaltsamen Abend.
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| Der Ja-Sager
Carl Allen, selbstverschuldeter sozialer Außenseiter mit langweiligem Bürojob ohne Zukunftsaussichten, ändert nach dem Besuch eines Selbsthilfeseminars seine Lebenseinstellung fundamental: Er sagt „Ja“ zu allem. Durch die neue Philosophie geht es mit Carl steil bergauf und zwar nicht nur im Beruf, sondern auch in der Liebe. Mit „Yes Man“ zeigt Jim Carrey, dass er auch (fast ganz) ohne Grimassen einen unterhaltsamen und mitreißenden Film liefern kann. Der Film ist auf alle Fälle sehenswert.
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| Trauzeuge gesucht
Neben „Yes Man“ ist auch „I love you man“ eine der definitiv sehenswerten Komödien von 2009. Peter, glücklich verlobt mit Kurs auf die Hochzeit, stellt mit Entsetzen fest, dass er neben seiner Frau kein Sozialleben mit Kumpels hat. Daraus folgt, dass kein Trauzeuge weit und breit zu finden ist. So sieht sich Peter gezwungen, auf verschiedensten Wegen neue Bekanntschaften zu schließen und nach einigen Fehlschlägen trifft er den Kumpel fürs Leben.
In „I love you man“ wird man nicht nur einen Film lang gut unterhalten, sondern auch mit verschiedenen Grundfragen des Lebens konfrontiert. Männerfreundschaft ist eben nur was für richtige Männer.
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| Hangover
Zwar hat “The Hangover” die höchste IMDB-Bewertung der hier vorgestellten Komödien, aber der Humor ist, im Gegensatz zu „Yes Man“ und „I love you man“, wesentlich infantiler und weniger intellektuell. In „The Hangover“ eskaliert der Junggesellenabschied, als am Tag nach der Feier alle Erinnerungen an den Vorabend mitsamt dem Bräutigam verschwunden sind. Die drei Trauzeugen begeben sich daher gezwungenermaßen auf eine Jagd nach Informationen über die vergangene Nacht und den Verbleib ihres besten Freundes. Der Film ist definitiv nichts für schwache Nerven.
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| 17 Again – Back to High School
Wer öfters in Schulnostalgie schwebt ist mit „17 again“ gut bedient. Der Protagonist des Films, Mike O’Donnell, ist mit seinem Leben unzufrieden und ärgert sich über vergebene Chancen in seiner Schulzeit. Durch mysteriöse Umstände wird Mike in einen 17-jährigen transformiert und erhält so tatsächlich die Chance, Fehler aus der Vergangenheit zu begradigen. Dass er nun mit seinen eigenen zwei Kindern auf dieselbe Schule geht, trägt maßgeblich zur Erheiterung bei und hilft ihm, seine eigene Familie aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Vielleicht ist doch nicht alles so schlecht?
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| Fired Up!
Shawn und Nick sind die besten Footballer der Schule doch als das jährliche Football-Trainingslager naht, entscheiden sie sich, stattdessen in das Trainingslager der Cheerleader zu fahren. Ihre Rechnung geht aber nicht so auf, wie sie dachten und die nicht beachteten Variablen führen zu verschiedenen prekären Situationen.
Wer genug von Teenie-Komödien hat, kann diesen Film gleich überspringen, für alle anderen bietet er jedoch 90 Minuten leichtverdauliche Unterhaltung.
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Drama / Liebesfilm---------------------------------------------------
| Der seltsame Fall des Benjamin Button
Benjamin Button kommt zwar mit der körperlichen Größe eines Kleinkindes zur Welt, leidet aber mysteriöserweise an den Gebrechen eines alten Mannes. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass Benjamin rückwärts altert und während sein Geist heranreift, wird sein Körper immer jünger. Unter diesen Umständen ist ein normales Leben nur schwerlich möglich, was Liebe aber nicht ausschließt.
„The Curious Case of Benjamin Button“ ist ohne Zweifel einer der besten Filme des letzten Jahres und wer ihn noch nicht gesehen hat, wird von einem unterhaltsamen und bewegenden Filmabend erwartet.
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| Away We Go – Auf nach Irgendwo
Burt und Verona erwarten ihr erstes Kind, aber beide sind mit ihren Lebensumständen nicht zufrieden. Dadurch entschließen sie sich kurzerhand, sich auf die Suche nach einem neuen Wohnort zu machen. Das Finden des Ortes der Harmonie gestaltet sich aber schwieriger als geplant und zu guter Letzt landet das Pärchen dort, wo es keiner der beiden erwartet hätte.
„Away we go“ zeigt, dass das Leben nicht immer unkompliziert ist, die Lösung für die Probleme aber mitunter offensichtlicher ist, als man denkt. Die Charaktere wirken dabei, ebenso wie der Film, wie direkt aus dem Leben gegriffen und nicht abgehoben.
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| Sieben Leben
In „Seven Pounds“ begleitet der Zuschauer einen Beamten des Finanzamts bei der Arbeit, doch nach und nach kommen immer mehr Fragen auf. Was bewegt Ben Thomas und warum vermeidet er Anrufe seines Bruders? Die Antwort ist bei Seven Pounds keinesfalls offensichtlich.
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| The Wrestler
Hulk Hogan an der Fleischtheke des Supermarkts? So unvorstellbar diese Vorstellung auch sein mag, in „The Wrestler“ sieht sich der professionelle Wrestler Randy eben jener Situation ausgesetzt, als er sich aus gesundheitlichen Gründen vom Wrestling zurückziehen muss. Wer schon immer mal einen authentischen Blick hinter die Kulissen des Wrestling werfen wollte ist hier genau richtig aufgehoben, doch der Film bietet noch weit mehr.
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| (500) Days of Summer
Dass Liebe nicht nur Spaß und Sonnenschein ist, wird dem Zuschauer in „(500) Days of Summer“ eindrucksvoll gezeigt. Hier verliebt sich Protagonist Tom Hansen in eine neue Arbeitskollegin, die leider nicht an Liebe glaubt. Der Film wird durch die zahlreichen zeitlichen Sprünge zwar etwas schwer verdaulich, aber so steht er der Liebe im echten Leben wenigstens in Nichts nach.
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Action---------------------------------------------------
| Star Trek
Atemberaubende Neuverfilmung des Klassikers von 1979. Durch die exzellente schauspielerische Leistung aller Beteiligten wird man unweigerlich von dem Film mitgerissen und die 127 Minuten vergehen dadurch einfach wie im Flug. Dieser Film ist zweifelsfrei auch für Leute interessant, die Star Trek nicht kennen und für alle Trekkies Pflichtprogramm.
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| Watchmen – Die Wächter
Wir schreiben das Jahr 1985. Maskierte Superhelden haben bereits seit langem Berufsverbot. Der Mord an einem der Ex-Helden bringt jedoch den letzten seines Standes auf das Programm: Rorschach. Er beginnt seine eigenen Ermittlungen über den Tod seines ehemaligen Arbeitskollegen, doch seine Entdeckungen übertreffen alle dunklen Ahnungen.
In dem Film wird nicht vor Gewaltdarstellung zurückgeschreckt und wer in dieser Hinsicht schwache Nerven hat, sollte ihn besser meiden. Davon abgesehen bietet Watchmen eine Interpretation des Superheldendaseins, die man so bisher noch nie gesehen hat.
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| Ghettogangz 2 – Ultimatum
Wer „Banlieue 13“ kennt weiß, was er von Ultimatum zu erwarten hat: Atemberaubende Stunts, ausgefeilte Nahkampfszenen und den einen oder anderen Schmunzler. Abgesehen von dem scheußlichen Namen der deutschen Version gibt es an den beiden Filmen wenig zu kritisieren, wenn man nicht zu viel Tiefgang erwartet. Hier wird Action geboten und keine Philosophiestunde.
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| Terminator: Die Erlösung
T4 ist einer der Filme, von dem alle besseres erwartet haben, der aber dennoch mehr liefert, als man zugeben möchte. Als sich Arnold in T3 die Sonnenbrille aufsetzte war das Schicksal des Terminator-Franchise im Grunde besiegelt und wie es scheint, kann auch ein Christian Bale nicht sehr viel daran ändern. Zwar sind die Maschinen durch die in 2009 möglichen Effekte angsteinflößender denn je, aber das allein macht den Film bei weitem nicht so erinnerungswürdig wie T2. Somit ist „Terminator: Salvation“ zwar kein Meisterwerk, aber dennoch gutes Pop Corn Kino.
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| X-Men Origins: Wolverine
Wolverine, nach der Meinung vieler der interessanteste X-Man, steht im Mittelpunkt dieses Filmes. Betrachtet wird, woher Logan kommt, was es mit dem Adamantium auf seinen Knochen zu tun hat und warum er sein Gedächtnis verlor. Der Film selbst ist dabei bestenfalls ein mittelmäßiger Action-Streifen mit enttäuschendem Finale. Wie Terminator 4, ist auch X-Men Origins: Wolverine ein Film, dessen Potential bei weitem nicht voll ausgeschöpft wurde.
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| --------------------------------------------------- | Weitere nennenswerte Action-Filme von 2009:
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Thriller---------------------------------------------------
| Gran Torino
Walt Kowalski, Veteran des Korea Krieges, sieht sich durch immer mehr zugezogene Asiaten in seinem Viertel konfrontiert und die Bandenkriminalität steigt ebenfalls. Eines Nachts erwischt er den Nachbarsjungen beim Versuch, seinen geliebten Gran Torino zu stehlen und entscheidet sich an dieser Stelle, dem Bengel Aufrichtigkeit beizubringen.
Clint Eastwoods neuestes Meisterwerk setzt sich äußerst kritisch mit den Entwicklungen unserer Zeit auseinander und beweist, dass Gewalt nicht die Lösung ist.
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| Slumdog Millionär
In „Slumdog Millionaire“ begleitet der Zuschauer Jamal, einen Jugendlichen aus Mumbai, der in der indischen Version von „Wer wird Millionär“ den Höchstpreis geknackt hat. Leider wird er anschließend des Betrugs verdächtigt und verhört. Währenddessen wird dem Zuschauer Rückblick für Rückblick die ausgefallene Hintergrundgeschichte von Jamal präsentiert.
Wer hätte gedacht, dass die Sendung „Wer wird Millionär“ tatsächlich interessant sein könnte?
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| Illuminati
In „Angels & Demons“ kehrt Robert Langdon zurück, um bei der Aufklärung eines Mordes zu helfen und bevor man sich versieht, ist Langdon Topermittler bei der Vereitelung von Terroranschlägen im Vatikan. Wie im Vorgänger, wird man auch in „Angels & Demons“ mit allerlei historischen Halbwahrheiten konfrontiert und ist außerdem bei der Wahl des neuen Papstes mit dabei.
Credo quia absurdum
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| Surrogates – Mein zweites Ich
In einer dystopischen Zukunft dienen hochentwickelte Maschinen als Ersatzhüllen für die menschliche Existenz. Vom übergewichtigen Kahlkopf bis hin zum Chef des Polizeipräsidiums, die gesamte Bevölkerung interagiert nur noch über ihre High Tech Surrogate, doch als das Ableben zweier Maschinen ihre verknüpften Menschen gleich mit ins Nirvana reißt, scheint das Ende der Plastikzauberei nahe.
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| Moon
Der Zuschauer begleitet in diesem Film Sam Bell, einziger Mensch auf einem Mondaußenposten, bei der Aufdeckung verschiedener mysteriöser Umstände. Sams einziger Interaktionspartner ist der Computer GERTY, doch irgendwas ist faul, in der Mondstation.
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Krimi---------------------------------------------------
| The International
„Gib mir die Kontrolle über die Währung eines Landes und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.“, sagte ein berühmter Bankier einmal und in „The International“ dreht sich alles um die Macht des Geldes und den Einfluss der Banken. Die wenigen Action-Sequenzen in dem Film dienen schon fast als Erholungspause von der sonst aufgestauten Spannung und während der Protagonist langsam die Verschwörung aufdeckt, kommen beim Zuschauer bereits erste Zweifel an der Nachhaltigkeit seines Tuns auf.
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| Public Enemies
Micheal Mann (u.a.: Der letzte Mohikaner, Heat, Der Insider) liefert mit „Public Enemies“ einen in den 30er Jahren stattfindenden Krimi mit Starbesetzung. In diesem nicht ganz realitätsgetreuen Film ist der Zuschauer Zeuge der letzten Jahre von John Dillinger und der Entstehung des FBI. Mann gelingt hierbei die zwiespältige Darstellung von Dillinger ausgezeichnet: Von den einen gehasst, von anderen verehrt, lebt Dillinger sein Leben am Extrem, wohl wissend, dass das Ende unweigerlich naht.
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| Gesetz der Rache
Wenn man sich auf die Justiz nicht mehr verlassen kann, dann hilft nur noch Selbstjustiz. Nach diesem Motto zieht Clyde Shelton aus, um für Gerechtigkeit zu sorgen, nachdem die Mörder seiner Familie nicht die Strafe erhalten, die sie seiner Meinung nach verdienen.
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| Der Informant!
Zwar hätte man „The Informant!“ auch in der Kategorie „Komödie“ einordnen können, doch richtig zum Lachen kommt man in dem Film nicht. Marc Whitacre, auf dem Weg zum Posten des Geschäftsführers im Industrieriesen ADM, wird von seinem Vorgesetzten zur Zusammenarbeit mit dem FBI aufgefordert, nachdem man hinter kürzlich aufgetretenen Fehlschlägen Industriesabotage vermutet. Sobald Whitacres Frau von der Zusammenarbeit mit dem FBI erfährt überzeugt sie ihn, auch Geheimnisse auszuplaudern, die sein Boss eigentlich nicht in den Akten der Gesetzeshüter sehen wollte.
The Informant! bewegt sich stets irgendwo zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, ohne an einem Pol anzukommen. Dadurch fühlt man sich stets im Unsicheren, was man noch von dem Film erwarten sollte. Am Ende hinterlässt Soderberghs Film einen eigenartigen Nachgeschmack.
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| Duplicity – Gemeinsame Geheimsache
Mit „Duplicity“ schafft es Clive Owen schon wieder auf unsere Top-Liste, doch im Gegensatz zu seiner Rolle in „The International“ ist er hier aber Teil der Verschwörung(en). Als Industriespion führte ihn sein Weg schon in die verschiedensten Städte und mit seinem neuesten Betrugsversuch will er sich ein für alle mal zur Ruhe setzen.
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FazitTrotzdem in 2009 nur wenig sehr gute Filme das Licht der Welt erblickten, kann man so manchen unterhaltsamen Abend mit den hier vorgestellten Titeln verbringen. Bei der großen Genre-Auswahl dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein und sollte euer 2009 Topfavorit wider Erwarten fehlen, könnt ihr ihn uns in einer Antwort gerne vorstellen.
[mk]