iPhone 4: Daten und Bilder
Das iPhone 4 wird auf Vorder- und RĂŒckseite von Glas gegen Kratzer geschĂŒtzt. Umrahmt wird das GerĂ€t von rostfreiem Stahl, der auĂerdem als Antenne mitverwendet wird. Mit einer Tiefe von gerade mal 9,3 mm ist das iPhone 4 etwa 24 % schlanker als das iPhone 3GS. Die auffĂ€lligste Neuerung am iPhone 4 ist das neue âRetinaâ-Display. Trotz der geringen Bildschirmdiagonale von 3,5ââ konnte Apple hier eine Auflösung von 960 x 480 Pixeln unterbringen. Damit bietet das iPhone 4 eine 4-mal höhere Auflösung als das iPhone 3GS. Da im iPhone 4 ein IPS-Panel Verwendung fand, ist die BildqualitĂ€t noch dazu ĂŒberragend. Das von Apple angegebene KontrastverhĂ€ltnis betrĂ€gt 800:1. Hinzu kommt auĂerdem ein 3-Achsen-Gyroskop, wodurch Spieleentwicklern noch mehr Möglichkeiten gegeben werden.
Angetrieben wird das iPhone 4 von demselben A4-Prozessor, der auch im iPad zu finden ist. Laut Herstellerangaben schafft das iPhone 4 sieben Stunden GesprĂ€chszeit ĂŒber 3G, sechs Stunden Internet surfen ĂŒber 3G und je 10 Stunden Videowiedergabe oder WiFi-Benutzung. Das neue 4G-Netz unterstĂŒtzt das iPhone 4 nicht.
Als Betriebssystem kommt auf dem iPhone 4 iOS 4 zum Einsatz. Im Gegensatz zum VorgĂ€nger bietet das iPhone 4 somit Multitasking. Das iPhone 4 bietet auĂerdem einen sogenannten âFaceTime Videochatâ. Hiermit kann mit einem anderen iPhone 4G Nutzer ĂŒber WiFi eine Videokonferenz gehalten werden. In Hinsicht auf SpeicherkapazitĂ€t wird man beim iPhone 4 zwischen einer 16 GB und einer 32 GB Variante wĂ€hlen können.
Das iPhone 4 soll ab 24. Juni in Deutschland erhÀltlich sein.
Apples Magic Trackpad: Nachfolger der Maus?
Die Maus ist bereits ĂŒber 40 Jahre alt und es wird langsam Zeit, dass eine neue Technologie die Mensch-Maschine-Interaktion optimiert. Mit der Maus ist das komplexeste Manipulationswerkzeug des Menschen, die Hand, auf gerade mal eine Koordinate beschrĂ€nkt und wĂ€hrend zusĂ€tzliche Eingabeoptionen wie das Scrollrad die FunktionalitĂ€t der Maus zwar erweitert haben, bleibt sie doch weit hinter dem zurĂŒck, was mit unseren HĂ€nden möglich ist. An dieser Stelle setzen Multitouch OberflĂ€chen an, wie sie bereits bei verschiedenen GerĂ€ten von Apple und anderen Firmen zum Einsatz kommen. Das neueste GerĂ€t, dessen einziger Daseinszweck die Multitouch-optimierte Mensch-Maschine-Interaktion darstellt, ist das Magic Trackpad. Ob das GerĂ€t in der Praxis so revolutionĂ€r ist, wie es auf dem Papier klingt, wird sich allerdings erst in den kommenden Monaten herausstellen, doch ein Schritt in die richtige Richtung ist es in jedem Fall.
Mehr Informationen ĂŒber das Magic Trackpad und Bilder vom GerĂ€t findet ihr auf endgadget.com
Die Keynote nochmal gesehen
Wer die Keynote noch einmal sehen möchte, kann den Stream bei Apple nutzen oder einen der vielen Live-Blogs durchlesen (z.B. hier). Apple hatte vor Ort ein Drahtlosnetzwerk zur VerfĂŒgung gestellt und die anwesenden Journalisten haben es so stark in Anspruch genommen, dass das iPhone 4 anfangs sogar Verbindungsprobleme hatte.
Fazit
In KĂŒrze wird auch in Deutschland das iPhone 4 erhĂ€ltlich sein und schon jetzt steht fest, dass es der Konkurrenz zumindest in einigen Kernaspekten wieder voraus sein wird. Das hochwertige Display ergĂ€nzt die makellose Ăsthetik des GerĂ€tes und durch die integrierten Kameras wird Videochat in Zukunft zum Kinderspiel. Ob und wann auch Videochat ĂŒber 3G umgesetzt wird, hĂ€ngt jedoch von den Providern ab.
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